Coffee to go – und die Philosophie dahinter
Share
|
Coffee to go – und die Philosophie dahinter
Wir schreiben das Jahr 2010.
Heute ist irgendwie alles “to go”, “coffee to go”, “Essen to go”, alles im “to go” Schnellspurt.
Menschen würgen sich im Gehen eine Pommes, eine Wurst, ein Frischbrötchen, Baguette und Kaffee rein.
“Früher hat man sich einfach Zeit für alles genommen”, sagte letztens eine Freundin der Familie. Stimmt!
Zeit ist Geld, alle Entwicklungen machen alles um uns herum so viel schneller. Effektiver sagen die Manager. Stressiger sagen die Menschen, die Anspruch an ihr Leben stellen.
Ist es nicht viel schöner, sich mit einem Haufen von lieben Menschen zum Kaffee trinken zu treffen? Klar ist es das. Das sollten wir auch alle vermehrt unternehmen.
Und warum hetzen wir nun alle mit unserem Kaffee in der Gegend herum?
Ich sage es Ihnen! Weil wir die Philosophie des “to go” Lebens irgendwie nicht ganz erfasst haben.
Wie fing das mit dem coffee to go denn überhaupt an? New York ist der Nabel der Welt! Das wird jeder bestätigen, der längere Zeit dort gelebt und gearbeitet hat. Alle interessanten Trends kommen aus New York. Vierundzwanzig Stunden, sieben Tage die Woche geht es da richtig rund. Da Kaffee den morgentlichen Koffeinkick verpasst, den jeder braucht, der im New Yorker Getummel überleben will, hatten die New Yorker diese Eigenart, ihren Kaffee in Thermos-Tassen mit sich herum zu tragen.
Cafebesitzer haben diese Marktnische erkannt und Kaffee in Einweg-Pappbechern angeboten. Starbucks und weitere bekannte Unternehmen verbreiteten diesen Trend dann weltweit.
Die Idee, die dahinter steckte, war es schlichtweg den Menschen guten Kaffee “zum Mitnehmen” an zu bieten.
Das impliziert NICHT “zum hastigen Verzehr auf dem Weg zum Büro”! Das haben wir daraus gemacht.
Aber was hält uns denn davon ab, unser Brötchen und den Coffee to go genüßlich erst im Büro zu verzehren, wenn wir an unserem Platz sitzen?
Retweeten Sie diesen Artikel auf Twitter!
Empfehlen Sie uns!
Bleiben Sie weiter informiert und abonnieren Sie meinen RSS Feed, um noch mehr wertvolle Informationen zu erhalten.
Ihre Kommentare und Ideen sind willkommen
Weitere themenverwandte Blogs
Wie der “Coffee to go” nach Deutschland kam
























Leave a Reply